“Echter” Ökostrom – Welche Punkte muss man beachten?

Gerade in der letzten Zeit ist die Nachfrage nach sogenannten Ökostrom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, durch die starken klimatischen Veränderungen und den Atomunfall in Japan stark gestiegen. Als erneuerbare Energien gelten Wasser, Wind, Biogas, Biomasse, Sonne oder Geothermie. Doch Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom, es gibt einige Punkte, die man beachten muss, um nicht in die Ökofalle zu tappen.

Vor allem bei großen Stromkonzernen ist Vorsicht angebracht. Mit dem Renewable energy Certificate brüsten sich viele Unternehmen. Es handelt sich hierbei um ein Zertifikat, das zwar bescheinigt, dass Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, aber es dient leider viel zu oft nur als Deckmantel für konventionelle Energie wie Atomstrom oder fossilen Strom, der aus Braun- oder Steinkohle gewonnen wird. Meist werden nur die Spitzen des Strombedarfs mit Ökostrom abgedeckt und der Endverbraucher unterstützt, ohne dass er sich dessen bewusst ist, mit seiner monatlichen Stromrechnung weiterhin beispielsweise den Bau eines Atomkraftwerks.

100 % Ökostrom wird wie bereits erwähnt lediglich aus den erneuerbaren Energien, die keine endlichen Ressourcen verbrauchen, gewonnen. Er ist umweltfreundlich und es kommt zu keinen Sicherheitsrisiken wie bei einem Atomkraftwerk. Zudem wird durch die Einhebung eines bestimmten Betrages, meist in der Höhe von 1 Cent, der Neubau und die Erweiterung von Kraftwerken gefördert.

Ökostrom Anbieter, bei denen man eine Garantie für die Lieferung von elektrischer Energie auf Basis von erneuerbaren Energien erhält, sind unter anderem:
Die Lichtblick AG. Sie ist der größte unabhängige Ökostromanbieter Deutschlands. Die Greenpeace Energy eG speist ihre Energie zu 78 Prozent aus Wasserkraft, der Rest stammt aus anderen erneuerbaren Energien wie Sonne oder Wind. Die Naturstrom AG nutzt vor allem Wind- und Wasseranlagen in Deutschland und ist bei der Neuanlagenförderung ganz vorne mit dabei.

Bei Ökostrom sollte man vor allem auf das ok-power-Label und das Grüner Strom Label achten. Beide Gütesiegel garantieren, dass der Ausbau der Stromerzeugung durch finanzielle Mittel gefördert und somit auf Dauer gesehen der Umweltschutz garantiert wird.

Mit Hilfe unseres kostenlosen Ökostrom Tarifvergleich finden Sie, sofern Sie möchten, auch Anbieter die garantiert echten Ökostrom anbieten.

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Über den Autor

Christian Schmidt ist der Betreiber von Tarifvergleich.org. Er schreibt über aktuelle Themen und kümmert sich sonst hauptsächlich um die gesamte Technik hinter dem Portal.

2 Kommentare zum Artikel ““Echter” Ökostrom – Welche Punkte muss man beachten?”

  1. Christian says:

    Am allerwichtigsten ist mal einen echten Ökostromanbieter ausfindig zu machen. Es gibt so viele schwarze Schafe auf diesem Gebiet, die sich als Ökostromanbieter ausgeben jedoch im Anschluss alles wieder in andere nicht ökologische Anlagen rein fließen lassen. Es gibt jedoch eine Möglichkeit echte Ökostromanbieter ganz einfach ausfindig zu machen. Und zwar über bestimmte Gütesiegel.

  2. Christian Schmidt says:

    Das ist richtig Christian, die wichtigsten Label haben wir ja auch bereits hier im Beitrag erwähnt. Zur Sicherheit aber hier noch ein Verweis zur entsprechenden Seite: http://www.tarifvergleich.org/strom/oekostrom-label/

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