In den Anfängen des Lebens mit elektrischem Strom erfolgte die Herstellung der neuen Energieform noch über einzelne kleine Generatoren mit denen vereinzelte Straßenzüge oder einzelne Häuser beleuchtet wurden. Seit 1880 wurden diese Generatoren immer größer, um den wachsenden Bedarf an Strom decken zu können. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts stehen leistungsfähige Dampfturbinen zur Verfügung, die bis heute als Kraftmaschinen die größte Rolle in der Stromproduktion einnehmen. Den größten Anteil der so produzierten Energie wird in sogenannten Dampfkraftwerken hergestellt, in denen die Turbinen über Wasserdampf angetrieben werden. Dabei wird der erforderliche Dampf durch das Verbrennen fossiler Energiequellen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas erzeugt. Einen hohen Anteil an der deutschen Stromproduktion hat auch die umstrittene Kernenergietechnik. Dabei wird die bei der Kernspaltung entsehende Wärme genutzt, um den Wasserdampf zu erzeugen, der dann die Generatoren antreibt. Einen ständig wachsenden Anteil an der deutschen Stromherstellung gewinnen die sogenannten regenerativen Energien. Hier wird die Energie von Wasser, Wind, der Sonnenstrahlung oder der in der Erde gespeicherten Wärme genutzt um Strom in einem umweltschonenden Verfahren zu produzieren.
Stromerzeugung
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